Der Kostendruck steigt - wie lange ziehen Autofahrer noch mit?

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Flo
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Der Kostendruck steigt - wie lange ziehen Autofahrer noch mit?

Beitrag von Flo » Mi 29. Jul 2020, 15:48

Kosten contra Flexibilität: Immer mehr Autobesitzer lassen das Auto stehen, um Geld zu sparen - für fünfzig Prozent ist uneingeschränkte Flexibilität aber wichtiger.

Geldquelle contra Anonymität: Das eigene Auto ließe sich gut als Werbefläche vermarkten - knapp die Hälfte der Befragten zieht aber vor, nicht aufzufallen.

Smart Buyer im Kommen: Corona verstärkt Trend zu kleineren, günstigen Autos und jungen Gebrauchtwagen.


Bequem und unabhängig sein - das zählt zu den Vorteilen eines eigenen Pkws. Mobilität hat aber ihren Preis. Die mit dem eigenen Wagen verbundenen Ausgaben tun weh: Kraftstoffpreise, Werkstattbesuche, Versicherungen, Kfz-Steuern, Parkplatzkosten. Und je rascher neue Modelle im Zuge der Innovationskraft aufeinander folgen, desto schneller verlieren die alten an Wert. Inzwischen sind die laufenden Kosten nach den Ergebnissen des Automobilbarometers International von Consors Finanz für weltweit mehr als ein Drittel der Befragten der Grund, selbst kein Auto zu besitzen.

Autobesitzer suchen gezielt Einsparpotenzial

Wegen der Kosten für Benzin und Diesel lässt weltweit mehr als die Hälfte der Autobesitzer ihren Pkw hin und wieder stehen. In Deutschland sind es sogar sechzig Prozent. Hierzulande ist es vor allem die junge Generation der 18- bis 34-Jährigen (67 Prozent), die aus finanziellen Gründen auf eine Autofahrt verzichtet. Bei den älteren (55+) sind es lediglich 53 Prozent. Um Geld einzusparen, gehen die Autobesitzer weltweit unterschiedliche Wege: 42 Prozent kaufen ein sparsameres Auto. Fast ebenso viele nutzen verstärkt andere Verkehrsmittel. Knapp jeder fünfte Befragte nutzt eine Abwrackprämie beziehungsweise Umweltprämie.

Unabhängigkeit hat ihren Preis

Trotz hoher Kosten, die Freiheit (59 Prozent) und die Flexibilität (50 Prozent), die das eigene Auto verleiht, sind für die Befragten weltweit immer noch wichtiger. 32 Prozent haben zudem gar keine Alternative, um die täglichen Fahrten für sich und die Familie zurückzulegen. Insbesondere auf dem Land sind viele Menschen auf das Auto angewiesen.

Eine Möglichkeit, Kosten zu reduzieren, wäre, das Auto selbst als Einnahmequelle zu nutzen, zum Beispiel als Werbefläche. Für 47 Prozent der Befragten kommt das jedoch nicht infrage. Hauptgrund ist, dass man im Straßenverkehr nicht auffallen möchte.

Smart Buyer sind im Kommen

Bernd Brauer, Head of Automotive Financial Services bei Consors Finanz, analysiert: "Die Studie zeigt, dass Konsumenten heute Sparmöglichkeiten jedweder Art suchen und nutzen möchten." Mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werde sich der Trend zu kleineren, günstigeren Autos und zum Gebrauchtwagen zusätzlich verstärken. "Smart Buyer sind im Kommen, also Kunden, die die günstigsten Angebote wie rabattierte Jahreswagen oder Rücklaufmodelle suchen. Um das Budget der Verbraucher zu entlasten, sind zugleich neue Mobilitätsservices rund um das Auto gefragt", so Brauer. Dazu zählen auch innovative Finanzierungsoptionen wie beispielsweise Abomodelle.

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Quelle: https://www.presseportal.de/pm/78451/4664870



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Re: Der Kostendruck steigt - wie lange ziehen Autofahrer noch mit?

Beitrag von A6 Avant V6 TDI » Mi 29. Jul 2020, 17:54

Deshalb geht der e-up wohl derzeit so gut.
Einerseits mit der höheren Umweltprämie für ein E-Auto einmalig günstig, andererseits mit dem Benziner gleichauf.
Und dann noch die niedrigeren Unterhaltskosten, dazu zumindest noch viele kostenlose Ladesäulen.
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Flo
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Re: Der Kostendruck steigt - wie lange ziehen Autofahrer noch mit?

Beitrag von Flo » Mi 29. Jul 2020, 19:31

Jetzt machst Du noch Werbung drauf (bspw. Autohaus Wagenblast :lachtot: ) , dann trägt sich der e-up! von selbst :^^:


Gruß
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